Makro

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1. Ständig wiederkehrende Abläufe lassen sich durch ein Makro zusammenfassen. Bem Start des Makros werden die Befehlsfolgen abgearbeitet. Makros sind programmspezifisch - sie sind also unter verschiedenen Programmen nicht austauschbar.

2. Hilfsprogramme, die der Anwender zur Erleichterung der Arbeit mit verschiedenen Anwendungen selbst erstellen oder programmieren kann, z.B. eine häufig verwendete Befehlsfolge innerhalb eines Programmes. Im Prinzip handelt es sich um eine Aufzeichnung einer Folge von Eingabebefehlen (über Maus, Tastatur etc.), die auf Druck einer definierten Taste oder Tastenkombination (einem so genannten Shortcut) bzw. Eingabe eines zuvor definierten Makronamens ausgeführt wird. Makros werden in einer vom jeweiligen Programm oder Hersteller vordefinierten Sprache geschrieben, der Makro-Sprache. Eine bekannte und wichtige Makro-Sprache ist Visual Basic for Applications (VBA).

3. Im Zusammenhang mit verschiedenen Programmiersprachen ebenfalls eine definierte Kette von Befehlen, die bei Compilierung des Programms an Stelle des Makronamens eingesetzt und ausgeführt wird. Assembler-Makros generieren ihre Befehle in Einklang mit dem übrigen Programm. Ausführlichere Befehlssequenzen, die von mehr als einem Programm oder Programmierer regelmäßig benutzt werden, sind in Subroutinen kodiert. Ein Programm verzweigt sich entweder in diese Unterprogramme, oder sie werden in das Programm assembliert (übersetzt). Das Makro umfasst neben dem Makronamen in der Regel noch Informationen zu variablen Parametern. Makros sind besonders dann hilfreich, wenn eine Befehlsfolge mehrmals benutzt wird oder wenn mehrere Programmierer am selben Projekt arbeiten. Einige Precompiler greifen auch auf das Makro-Konzept zurück. In höheren Sprachen sind Anweisungen im allgemeinen ähnlich einfach zu schreiben wie eine Makro-Anweisung für Assembler.