AMD

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AMD ist ein Hersteller von heuzutage x86 und x86-64 Prozessoren.
AMD-K6-2/300 oben
AMD K6-2/300 unten

Geschichte

1969

  • Gründung unter dem Namen AMD (Advanced Micro Devices) mit einem Startkapital von $100.000. Noch im selben Jahr wird der 8080A vorgestellt.

1981

  • Der 8086 wird präsentiert.
  • AMD erhält auf Wunsch von IBM eine erweiterte Fertigungslizenz für die Intel-x86-Familie, welche bis zum Jahr 1995 gültig sein wird.

1989

  • AMD präsentiert den Am286, einen 286er, welcher mit bis zu 16 MHz getaktet ist.

1991

März

  • AMD präsentiert einen Klon-Prozessor von Intels 80386DX; den Am386DX. Dieser basiert auf dem Microcode von Intel. Der Prozessor ist anfangs mit 20 (Intel:16 MHz) und später mit 40 MHz (Intel bis 33MHz) getaktet.

Juli

  • Es wird der Am386SX mit 25 MHz Takt vorgestellt. Dieser, sowie der Am386DX, ist dem Intel Prozessor technisch unterlegen, hat jedoch höhere Taktraten und ist günstiger.

1993

  • AMD stellt den 486DX vor.
  • Offizielle Lizensierung, dass AMD denselben Sockel wie Intel benutzen darf

1995

  • AMD übernimmt Nexgen
  • Es werden erste K5-Prozessoren vorgestellt. Der K5 PR75 hat 75 MHz. Der kurz darauf entwickelte K5 PR100 hat 100 MHz, 16 KB Cache, eignet sich für 16-Bit- & 32-Bit-Anwendungen und ist schneller als Intels Pentium mit 75 MHz. Der Prozessor ist Sockel-7 kompatibel. Der K5 wird sehr popular, da er einen geringeren Preis (180 Mark) als der Pentium hat.

1997

  • Der K6 kam auf den Markt. Er hat eine MMX-Erweiterung, passt in den Sockel 7 und besitzt 64 KB internen Cache. Der Prozessor wird nach seiner tatsächlichen Taktfrequenz benannt (z.B. K6/PR2-233 mit 233 MHz). Der K6 ist dem Pentium MMX bei 16-Bit Programmen überlegen.

1998

  • Der zuerst als AMD 3D geplante Prozessor AMD K6-2 wird vorgestellt. Er hat die Erweiterung 3DNOW implementiert, welche vor allem 3D-Anwendungen beschleunigen soll. Die Taktfrequenzen des Prozessors beginnen bei 300 MHz. Er ist für den 100 MHz Bus der neuen Super-7 Mainboards ausgelegt.

1999

  • Im Februar bringt AMD den neuen Prozessor K6-III heraus. Damit will das Unternehmen dem Pentium III von Intel entgegenwirken. Er hat ebenfalls den Befehlssatz 3DNOW implementiert.
  • Im Oktober bringt das Unternehmen den Athlon-Chip auf den Markt. Dieser hat 700 MHz. Der Athlon-Prozessor ist für den Slot A gedacht. Er ist dem Pentium III überlegen.

2000

  • Am 6. März bringt AMD sein 1 GHz Flaggschiff auf den Markt. Der Preis des Athlon Prozessors liegt bei 1300 Dollar pro Stück bei Abnahmemengen ab 1000 Stück. Im April werden die Gigahertz Athlons in Deutschland verfügbar.
  • Ebenfalls 2000 kommt der AMD Duron heraus, der dem Celeron von Intel Konkurrenz machen soll. Da er eine Sparvariante des Athlon ist, besitzt er nur 64 KB L2-Cache. Der Duron wird mit 600 bis 950 MHz getaktet.
  • Desweiteren wird der Athlon weiterentwickelt; der K7 Thunderbird kommt auf den Markt und ist mit 800 bis 1300 MHz getaktet. Er ist dem Pentium 4 deutlich überlegen und zudem auch noch günstiger.

2002

  • Es kam der AMD Duron heraus. Der alter "Spitfire"-Kern wird durch den "Morgan"-Kern ersetzt. So sind Taktraten von 1000 bis 1300 MHz möglich. Desweiteren ist der Prozessor mit dem SSE-Befehlssatz ausgestattet.
  • Desweiteren wurde die Weiterentwicklung des Athlon-Chips vorgestellt. Dieser verfügt über SSE und ist mit 1333 bis 1733 MHz getaktet. Der Prozessor ist geringer getaktet als der Pentium 4, jedoch besser. Die Bezeichnung der neuen Chips wird nach der Leistung vorgenommen, so wird zum Beispiel ein Athlon XP mit 1333 MHz als AMD Athlon XP 1500+ bezeichnet.
  • Ebenfalls 2002 wird der neue "Thoroughbred"-Kern vorgestellt. Dieser wird in 0,13 µm-Technologie hergestellt, wodurch höhere Taktraten von 1466 bis 2250 MHz möglich sind, sowie eine geringere Temperatur entwickelt wird.

2003

  • Es kommt der "Barton"-Kern auf den Markt, welcher Taktraten von 1833 bis 2200 MHz ermöglicht. Der Kern hat nun 512 KB L2-Cache, also doppelt soviel, wie der "Thoroughbred"-Kern.
  • Im September bringt AMD den Athlon 64 Prozessor auf den Markt. Dieser soll den Athlon XP ablösen. Der Prozessor ist für den Sockel 754 erhätlich. Zeitgleich mit dem Athlon 64 wird der Athlon 64 FX auf den Markt gebracht, welcher AMDs neuen Highendprozessor darstellt. Diese neuen Prozessoren haben 512 KB L2-Cache

2004

  • Anfang des Jahres wird der Sockel 754 durch den Sockel 939 abgelöst, welcher unter anderem Dualchannel-Speicherinterface ünterstützt. Die Athlon 64 Prozessoren werden nun für diesen Sockel gebaut. Der Athlon 64 FX wird soll auf dem Sockel 940 Platz finden, jedoch wurde er später doch für den Sockel 939 konzipiert.
  • Im Juli ersetzt der AMD Sempron den Duron. Er wird für den Sockel A und den Sockel 754 hergestellt und ermöglicht Taktraten ab 1500 MHz.
  • Mit dem San Diego Kern bringt AMD Ende 2004 einen Athlon 64 Prozessor mit 1 MB L2-Cache heraus.

2005

  • Im Juni kommen AMDs neue Athlon 64 X2 Dual Core Prozessoren heraus. Diese gibt es mit Manchester-Kern (512 KB L2-Cache) und dem Toledo-Kern (1024 KB L2-Cache je Kern).