Cookies

aus WB Wiki; freien Wissensdatenbank rund ums Thema Computer
Version vom 31. Oktober 2008, 20:10 Uhr von Erli (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Cookies sind kleine Textdateien in Browsern, die von einem Webserver an einen Browser gesendet werden.

Cookies werden als Zusatzzeile der HTTP-Zeile übermittelt und können bestimmen, für wen, ab oder bis wann sie gültig sind. Der Einsatz eines Cookie-Filters kann verhindern, dass benutzerspezifische Daten übertragen werden.

Cookie-Management

Viele Webseiten speichern Informationen in kleinen Textdateien direkt auf dem PC. Diese kleinen Cookies sind grundsätzlich nichts Illegales, da aber z.B. Webshops Cookies auf Ihrem Rechner anlegen, lässt sich daraus leicht ein Userprofil erstellen.

Darin wird das Benutzerverhalten registriert im Zusammenhang mit:

  • Passwörtern
  • persönlichen Daten
  • Aufruf von Webseiten etc.

Einerseits erleichtert dies die Login-Prozeduren, andererseits kann es aber auch benutzt werden, um Nutzungsgewohnheiten eines Besuchers zu protokollieren sowie Benutzerprofile zu erstellen, welche z.B. für die Einblendung von Werbebannern genutzt werden können.

Beim Aufrufen einer Webseite werden diese Infos im Hauptspeicher zwischengespeichert, beim Schließen des Browsers in einer Textdatei abgelegt und dann beim nächsten Aufruf des Servers wieder aufgerufen.

Ein effektives Cookie-Management kann an dieser Stelle helfen, dem wahllosen Verbreiten eines Nutzerverhaltens entgegenzutreten.

Datenschutz

Standardmäßig speichert Windows die Cookies im Pfad "C:\Dokumente und Einstellungen\\Cookies". Für eine optimierte Einstellung startet man den Internet Explorer und ruft "Extras / Internetoptionen" auf. Im Register "Datenschutz" finden man einen Schieberegler, über den die gewünschte Sicherheitsstufe eingestellt werden kann.

Zur Verfügung stehen hierbei sechs Stufen von "Alle Cookies annehmen" bis "Alle Cookies sperren". In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Einstellungen "Mittel" und "Mittelhoch" eine ausreichende, aber gute Wahl ist. Eine höhere Einstellung der Datenschutzstufe für die Cookies führt in der Regel dazu, dass man manche Webseiten nicht mehr angezeigt bekommt.

Betätigt man die Schaltfläche "Erweitert", bekommt man noch genauere Einstellungsmöglichkeiten angeboten. Ein bei "Automatische Cookiebehandlung aufheben" gesetztes Häkchen hat den Effekt, dass man die Behandlung der Cookies noch genauer durch die Unterscheidung zwischen Erstanbietern und Drittanbietern von Cookies festlegen kann.

Ausnahmen festlegen

Cookie-Management bedeutet aber auch Ausnahmen zuzulassen, da man sonst, wie oben schon angesprochen, nicht alle gewünschten Webseiten aufrufen kann.

Über die Schaltfläche "Sites", welche man im Register "Datenschutz" findet, kann man bei Bedarf bestimmte Webseiten von den festgelegten Generalregeln ausnehmen.

Dazu gibt man im Fenster "Datenschutzkombinationen pro Site" die Adressen der Seiten ein, welche von der Schutzregel ausgenommen sein sollen. Über die Schaltfläche "Sperren" und "Zulassen" legt man dann fest, wie Windows mit der jeweiligen Seite verfährt.