Workstation: Unterschied zwischen den Versionen

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(zu Deutsch: Arbeitsplatzsystem) bezeichnet heutzutage den "normalen [[PC]]".
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Mit '''Workstation''' (englisch für "'''Arbeitsstation'''" oder auch "'''Arbeitsplatzsystem'''") bezeichnet man im eigentlichen Sinne Arbeitsplatzrechner, die sich von einem [[Personal Computer]] dahingehend unterscheiden, dass die Speicherkapazität, die Verarbeitungsgeschwindigkeit und der Datendurchsatz deutlich über dem eines "normalen" Personal Computers ([[PC]]) liegen. Darüber hinaus arbeiten sie in der Regel in Netzwerken.
Früher wurden [[IBM]] PC's als Workstation bezeichnet.
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Der Übergang vom High-End-PC mit Hochleistungsprozessor zur Workstation ist fließend. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird mittlerweile der normale "Arbeitsplatzrechner" ebenfalls häufig als ''Workstation'' bezeichnet.
  
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Workstations sind häufig in [[RISC]]-Architektur ausgestattet wie dem [[SPARC]] und verwenden zur Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit Caches. Als Betriebssystem benutzen sie Unix, das für diese Anwendungsbereiche entwickelt wurde.
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Workstations eignen sich für technisch-wissenschaftliche und kaufmännisch-administrative Aufgaben mit hoher Durchsatzleistung. Die meisten Workstations zeichnen sich durch hohe Rechenleistung und hochentwickelte grafische Benutzeroberflächen aus. Eine [[Cluster]]-Konfiguration mit leistungsstarken Workstations kann im Cloud- oder Grid-Computing an die Leistung von Groß- und Supercomputern heranreichen.
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[[Kategorie:Hardware]]

Aktuelle Version vom 2. Februar 2009, 16:18 Uhr

Mit Workstation (englisch für "Arbeitsstation" oder auch "Arbeitsplatzsystem") bezeichnet man im eigentlichen Sinne Arbeitsplatzrechner, die sich von einem Personal Computer dahingehend unterscheiden, dass die Speicherkapazität, die Verarbeitungsgeschwindigkeit und der Datendurchsatz deutlich über dem eines "normalen" Personal Computers (PC) liegen. Darüber hinaus arbeiten sie in der Regel in Netzwerken.

Der Übergang vom High-End-PC mit Hochleistungsprozessor zur Workstation ist fließend. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird mittlerweile der normale "Arbeitsplatzrechner" ebenfalls häufig als Workstation bezeichnet.

Workstations sind häufig in RISC-Architektur ausgestattet wie dem SPARC und verwenden zur Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit Caches. Als Betriebssystem benutzen sie Unix, das für diese Anwendungsbereiche entwickelt wurde.

Workstations eignen sich für technisch-wissenschaftliche und kaufmännisch-administrative Aufgaben mit hoher Durchsatzleistung. Die meisten Workstations zeichnen sich durch hohe Rechenleistung und hochentwickelte grafische Benutzeroberflächen aus. Eine Cluster-Konfiguration mit leistungsstarken Workstations kann im Cloud- oder Grid-Computing an die Leistung von Groß- und Supercomputern heranreichen.